Bauchtanz

Im Orient als "Raqs Scharqi" bekannt, was sich mit "Tanz des Ostens" übersetzen lässt, erfreut sich der Orientalische Tanz auch hierzulande immer größer werdender Beliebtheit.

Der Ursprung liegt in Ägypten und was wir als Bauchtanz bezeichnen, ist ein von dort stammender Solotanz, der schon seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar seit Jahrtausenden Reisende fasziniert und für Geschichten sorgt, da ihm sowohl geheimnisvolle, als auch erotische und verruchte Züge anhaften. So soll angeblich sogar Cleopatra Julius Caesar mit einem solchen Tanz verführt haben.

Typisch für den Bauchtanz sind getrennte Bewegungen der einzelnen Körperregionen, worin auch die hohe Kunst der Tänzer liegt. Typische begleitende Instrumente sind Darbuka und Tabla, verschiedene Arten von Fiedeln und Zupfinstrumenten und auch Gesänge.

Das Gewand besteht aus einem BH-ähnlichen Oberteil, einem Gürtel und einem Rock. Traditionell sind Gürtel und Oberteil mit echten Silbermünzen verziert, beim modernen Stil kommen jedoch Pailetten zum Einsatz. Zum Kostüm dazu können auch noch weitere Accessoires kommen, mit denen gespielt oder balanciert wird, beispielsweise Schleier, Säbel oder Kerzenkronen.